Die Kosten für eine Wärmepumpe hängen davon ab, ob Sie ein altes System ersetzen oder ein neues installieren, sowie vom Installationsort. Luft-Wasser-Systeme sind günstiger und einfacher zu installieren, während Erdwärmesysteme eine höhere Anfangsinvestition erfordern, aber eine grössere Effizienz und niedrigere langfristige Betriebskosten bieten.
Tabelle: Zahlen für eine durchschnittliche Installation mit 150 m² Energiebezugsfläche (z.B. Einfamilienhaus) und 22'000 kWh Energiebedarf (= 2'600 l Heizöl)
Um effizienteres Heizen zu fördern, unterstützen Schweizer Kantone und Gemeinden aktiv die Einführung von Wärmepumpen-Heizsystemen. Daher stehen zahlreiche Subventionen für die Installation von Wärmepumpen zur Verfügung.
Je nach Kanton und Gemeinde werden Wärmepumpen mit Beiträgen von mehreren tausend Franken gefördert, insbesondere beim Ersatz einer Öl- oder Gasheizung.
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Kantone und Gemeinden (Gebäudeprogramm) unterstützen Wärmepumpen-Installationen mit Subventionen und Steuervorteilen. Je nach Projekttyp können Investitionen bis zu 100% steuerlich abzugsfähig sein.
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Ratgeber
Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Antwort. Entscheidend ist, was die Heizung über zwanzig Jahre kostet, und dabei liegt die Wärmepumpe trotz höherer Anschaffung vorn.
Die Tabelle weiter oben zeigt die drei Systeme für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Energiebezugsfläche und 22'000 kWh Wärmebedarf, was rund 2'600 Litern Heizöl entspricht. Die Ölheizung ist in der Anschaffung mit rund CHF 23'000 am günstigsten, kostet aber jedes Jahr rund CHF 2'640 für Energie und rund CHF 780 für Wartung.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kostet rund CHF 36'500 und braucht Energie für rund CHF 1'210 pro Jahr, die Sole/Wasser-Wärmepumpe rund CHF 49'500 bei rund CHF 940. Beide liegen bei der Wartung deutlich tiefer. Über die Lebensdauer holt die Wärmepumpe den höheren Kaufpreis damit wieder herein.
Zwei Häuser mit demselben Wärmebedarf können sehr unterschiedliche Offerten bekommen. Diese Punkte machen den Unterschied.
Die jährlichen Stromkosten ergeben sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl, multipliziert mit Ihrem Stromtarif. Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage aus einer Kilowattstunde Strom macht. Sie hängt von der Wärmequelle, der Vorlauftemperatur und der Einstellung ab, nicht nur vom Gerät.
Eine Solaranlage auf dem eigenen Dach senkt diese Rechnung, weil ein Teil des Stroms nicht mehr zum Netztarif bezogen wird. Im Einfamilienhaus braucht eine Wärmepumpe rund 3'000 bis 4'500 kWh Strom pro Jahr.
Vom Offertbetrag gehen zwei Posten ab. Kantone und Gemeinden fördern den Umstieg über das Gebäudeprogramm, besonders beim Ersatz einer Öl-, Gas- oder Elektroheizung. Und der Heizungsersatz zählt als Liegenschaftsunterhalt, lässt sich also von den Steuern abziehen.
Wichtig ist die Reihenfolge. Das Fördergesuch muss eingereicht sein, bevor die Arbeiten beginnen, und einige Kantone verlangen zuerst die Zusage.
Eine vollständige Offerte nennt Hersteller und Modell, die berechnete Heizlast des Gebäudes, die angenommene Jahresarbeitszahl, den Schallleistungspegel des Aussengeräts, alle Nebenarbeiten und den Zahlungsplan. Fehlt die Heizlastberechnung, ist die Anlage geraten und nicht ausgelegt.
Die Fragen, die vor dem Entscheid am häufigsten kommen.
Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² rechnen wir mit rund CHF 36'500 für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe und rund CHF 49'500 für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde. Förderbeiträge und der Steuerabzug senken den Betrag, den Sie selbst tragen.
In unserem Rechenbeispiel rund CHF 1'210 für die Luft/Wasser-Wärmepumpe und rund CHF 940 für die Erdsonden-Wärmepumpe, gegenüber rund CHF 2'640 für eine Ölheizung. Dazu kommt die Wartung, die bei der Wärmepumpe deutlich tiefer liegt.
Sie kostet in der Anschaffung rund CHF 13'000 mehr und spart pro Jahr rund CHF 270 Energie. Über zwanzig Jahre gleicht sich das weitgehend aus, und die Erdsonde hält länger als die Wärmepumpe selbst. Ob eine Bohrung an Ihrem Standort erlaubt ist, entscheidet am Ende mit.
Das hängt vom Kanton und von der Gemeinde ab und davon, welche Heizung Sie ersetzen. Wir klären vor der Offerte ab, was an Ihrer Adresse gilt, und bereiten das Gesuch vor.
Ja. Die Wärmepumpe braucht rund 3'000 bis 4'500 kWh Strom pro Jahr, und Solarstrom vom eigenen Dach ist deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Am besten passt es im Frühling und im Herbst.
Der Ersatz einer bestehenden Heizung gilt als Liegenschaftsunterhalt und ist in fast allen Kantonen abziehbar, bei Bedarf über mehrere Jahre verteilt. Bei einem Neubau gilt der Abzug in der Regel nicht.
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